Atem und Klang in der Schwangerschaft

KS-Meer-Felsen

ATEM UND KLANG

Entspannung – ruhige Konzentration – Atemwahrnehmung – innige Kontaktaufnahme zu Ihrem Kind –  Körperreisen mit  Imaginationen –  eine individuelle Geburtsvorbereitung, die den emotionalen und seelischen Gestimmtheiten in der Schwangerschaft Aufmerksamkeit und Raum gibt.

In der Schwangerschaft

Die Klangmassage in der Schwangerschaft entspannt, beruhigt und „lässt zu Atem kommen“. Die ruhigen Klänge stärken die Schwangere und ihr ungeborenes Kind. Sie führen in gesundheitsfördernde Entspannung. Innere, ruhige Bilder und ein ruhiger tiefer Atemfluss entstehen. Harmonie und Wohlbefinden erfassen Leib und Seele.
Entspannung, Atem und die Kraft innerer Bilder sind hilfreich und unterstützend in der Schwangerschaft und unter der Geburt.

die Klangmassage lädt ein:

  • zum Innehalten und Lauschen nach Innen
  • zur Zwiesprache mit dem Ungeborenen
  • zur Atemwahrnehmung
  • zur Aufarbeitung vorheriger belastender Geburtserfahrungen
  • zur Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden
    wie Unruhe, Erschöpfung, Schlafstörungen, Sorgen
  • zur unterstützenden Begleitung bei Ängsten
    während der Schwangerschaft und vor der Geburt
  • zur sanften Begleitung bei Risikoschwangerschaften
  • zur individuellen, stärkenden Geburtsvorbereitung 

Lauschen und Wahrnehmen

führen in eine gefühlte Leichtigkeit, in einen achtsamen Zustand von Geschehen lassen und Hingabe:     Einfach Sein – so wie Dein Kind im Mutterleib – Einfach Ist

In Verbindung

mit dem heilsamen Berühren durch Handauflegen, mit inneren Körperreisen und aktiver Imagination können  stärkende und ermutigende Bilder für den weiteren Schwangerschaftsverlauf und für die bevorstehende Geburt  entstehen. Das Gesunde, der Atem, die individuelle Natur von Schwangerschaft und Geburt werden in den Fokus genommen.

Phantasie und innere Bilder

sind ständige Begleiter unseres alltäglichen Lebens. Sie bestimmen, ob wir hoffnungs- und vertrauensvoll oder eher ängstlich und zögerlich mit zukünftigen Ereignissen umgehen. Es ist hilfreich, sein Wissen und Wollen weniger auf sorgenvolle Gedanken zu lenken; die bevorstehende Geburt durch mehr Verständnis für den eigenen Körper und durch mentale Vorbereitung positiv zu sehen und sie dadurch selbst steuern zu können; Strategien zu finden, um von einer Spirale aus Angst, Anspannung und Schmerz, in einen Fluss aus Gelassenheit, Entspannung und Schmerzbewältigung zu gelangen.

der Geburt in Freude entgegensehen

in der medizinischen Schwangerenbegleitung wird heute leider viel zu oft der Schwerpunkt in den Risiken einer Schwangerschaft und der Geburt gesehen. Das verunsichert und schürt Ängste; Vertrauen in die Natur von Schwangerschaft und Geburt und in den eigenen Körper geht mehr und mehr verloren. In der meditativen klangvollen Stille ergibt sich ein Raum, dem gesunden Anteil in uns, unserer Natur nach zu spüren und hierfür neue, kraftvolle und ermutigende Bilder zu entwickeln. Die eigene Körperlichkeit und die darin wirkende Kraft werden deutlicher wahrnehmbar. Vertrauen kann (wieder) wachsen.

Vertrauen – ein Schlüsselwort für einen friedvollen Schwangerschaftsverlauf und eine freudvolle Geburt.

Den Puls des eigenen
Herzens fühlen.
Ruhe im Innern
Ruhe im Äußeren.
Wieder Atem holen lernen.
Das ist es.
(Christian Morgenstern)

Auch das Ungeborene im Mutterleib

…hört die beruhigenden und feinen Klänge und genießt den tiefen Atemfluss seiner Mutter. Es lauscht ganz still und ruhig und lässt sich von den Schwingungen bewegen, während ein Anderes vielleicht aktiv dem Klang begegnet, sich zu dem Klang hinbewegt……

Wendungshilfe bei BEL 

…in diesem Klang- und Atemraum bekommt es mehr Bewegungsfreiheit und folgt vielleicht neugierig dem Ton – ein sanfter Impuls, der dem Baby helfen kann, sich mit dem Köpfchen voran in die Schädellage zu begeben. Hier ist die Klangmassage eine große Hilfe, indem die Klangschale auf das Becken aufgestellt und leise angeschlagen wird.

„Das Kind dreht sich gegen Ende der Schwangerschaft mit dem Kopf nach unten, weil es, von den Beckenknochen umgeben, mehr hört. Im Becken klingt es wie in einer Kathedrale. Und das hört das Baby gern.“  (Alfred Tomatis, französischer  HNO-Arzt)

Schon mit etwa 4 Monaten

…ist das Ohr des Ungeborenen vollständig ausgebildet. Die erste Sinfonie, die ein Baby zu hören bekommt, ist die Mutterleibsmusik. Der Herzschlag der Mutter, ihre Atemgeräusche, die Geräusche ihrer Eingeweide und natürlich ihre Stimme vermitteln ihm Nähe und Geborgenheit. Wie die mütterliche Stimme, so dringen auch die ruhigen und beruhigenden Klänge der Klangschalen und der Körpertambura in die intrauterine Welt und werden gehört. Die innige Verbindung zwischen Mutter und Kind wird gestärkt. Mutter und Kind befinden sich im Ein-Klang.

Lisa Menge

Sie können gerne einen Einzeltermin ausmachen und/ oder auch an den regelmäßigen KlangAbenden teilnehmen.
Tel.: 0231 – 477 08 00 oder
schreiben Sie uns